Weiterbildung Personalwesen - Welche Möglichkeiten gibt es?

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Wenn man sich im Personalwesen weiterbilden möchte so gibt es einige Möglichkeiten. Aber welche sind diese und sind sie überhaupt für alle die richtigen?


Für wen kommen Weiterbildungen im Personalwesen überhaupt infrage?


Man hat zunächst zu unterscheiden ob es sich um akademische oder nicht-akademische Weiterbildungen handelt.

Im Bereich Human Resources sind nicht-akademische Weiterbildungen für zwei Zielgruppen sehr interessant!


Quereinsteiger die über wenig oder keine Erfahrung verfügen

Ein typisches Beispiel ist die Sekretärin die in einem schnell wachsenden kleinen Betrieb nun die Aufgabe der Personalauswahl übernehmen soll. Sie wäre prädestiniert für eine Weiterbildung im Personalwesen. So zu sagen sind alle mit einer Weiterbildung gut bedient, die mit einer kaufmännischen Ausbildung oder als Quereinsteiger im verlaufe des Berufes durch Entwicklungen mit Personalaufgaben betreut werden.

Häufig reichte eine Aneignung des Basis Wissens. Dieses kann man in kurzen Weiterbildungen oder Seminaren binnen weniger Monate sich ermöglichen. Wer aber mit einem Jobwechsel liebäugelt sollte sich über längere Weiterbildungen informieren. Diese kann man beispielsweise bei der IHK belegen.


Personen mit Berufserfahrung, die ihr bestehendes Wissen erweitern wollen oder es auffrischen wollen.

Durch anerkannte Weiterbildungen kann man den nächsten Sprung in der Karriere ermöglichen. Da die Basics schon vorhanden sind, sollte man sich Weiterbildungen mit BWL-Inhalten oder Managementwissen genauer anschauen.


Anerkannte Weiterbildungen im Personalwesen finden


Weiterbildungen dienen einem gewissen Ziel und sind mit Zeit und Geld verbunden. Deshalb macht man sie in der Regle nicht einfach aus einer Laune heraus. 

Eine ausführliche Recherche ist unerlässlich um Vor- und Nachteile erkennen zu können. Da die Weiterbildung der fachlichen Weiterentwicklung dient hat man auch einen seriösen Anbieter zu wählen!


Einfache Faustregel: Je länger die Ausbildung dauert und je strenger die Zulassungsvoraussetzungen sind, desto mehr bringt der Abschluss etwas für die persönliche Karriere.


Worauf hat man also zu achten bevor man sich für eine Weiterbildung entscheidet?


Die Wahl für die richtige Weiterbildung ist keine leichte. Deshalb hat man im Vorfeld einige Dinge zu beachten. Die wichtigsten Aspekte gehen wir in Folge durch.


Dauer und Voraussetzungen 


Nicht alle Weiterbildungen sind von Umfang identisch, deshalb ist es schwer eine Mindestdauer festzulegen. Falls die Weiterbildungsmaßnahme nur wenige Tage umfasst, so ist es eher eine Fortbildung und vom Inhalt nicht allumfassend. Eine Weiterbildung sollte eher einige Monate dauern. Erstrecht wenn sie berufsbegleitend oder in Teilzeit stattfinden soll.


Interessant zu wissen ist auch, dass die Weiterbildung meist hochwertiger ist, wenn nur Personen zugelassen werden dir bereits Berufserfahrung sammeln konnten und eine anerkannte Berufsausbildung vorweisen können.


ZFU Zulassung


Man hat im Vorfeld bitte auf das ZFU Siegel zu achten. Dieses Siegel sagt nämlich aus, dass die Fernweiterbildung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht überprüft wurde. Falls dieses Siegel nicht vorhanden ist, kann es sich um Hobby-Lehrgänge handeln, die keinen konkreten Nutzen für das Berufsleben mit sich bringen.

Ein Fehlen des ZFU-Siegels macht eine Weiterbildung aber nicht direkt unseriös. Falls es sich nämlich um einen Fernlehrgang handelt, der mehr als 50% in Präsenz stattfindet, so benötigt dieser keine Zulassung.


Erfahrungsberichte von Absolventen


So ermöglicht man sich einen direkten Blick hinter die Kulissen und kann eine authentische Einschätzung bekommen. Am besten gelingt diese Maßnahme, indem man Personen kontaktiert, die die Weiterbildung schon besucht und abgeschlossen haben.



Welche Weiterbildung Personalwesen gibt es überhaupt?


Es gibt relativ viele Möglichkeiten sich im Bereich Personalwesen weiterzubilden. Mit der folgenden Auflistung ermöglichst du dir einen kleinen Einblick.


  • Personalentwicklung
  • Ausbildungsmanagement 
  • Personalverwaltung
  • Betriebswirt/Personalwirtschaft
  • Lohnabrechnung
  • Ausbildung der Ausbilder
  • Personalreferent BsB


Durch welche Weiterbildung ermöglicht man sich die besten Gehaltschancen?


Mit der Weiterbildung zum Personalsachbearbeiter ermöglicht man sich ein durchschnittliches Monatsgehalt nach der Weiterbildung von rund 2980€ brutto.

Entschiedet man sich dafür Personalreferent zu werden, so kann man mit einer durchschnittlichen monatlichen Auszahlung in Höhe von rund 4050€ brutto rechnen. Hier ist man verantwortlich für die Einstellung und Auswahl neuer Mitarbeiter.

Sollte man dank einer Weiterbildung Lohn- und Gehaltsbuchhalter werden darf man sich über eine monatliche Auszahlung von rund 2920€ brutto freuen. 

Ist man nach einer Weiterbildung ein Personalentwickler geworden kümmert man sich um die Personalbedarfsplanung und die dazugehörige Gewinnung. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein weiterer Aufgabenbereich eines Personalentwicklers. Grundvoraussetzung ist ein akademischer grad und eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung. Durchschnittlich liegt die monatliche Vergütung in diesem Berufszweig rund 4150€ brutto pro Monat. 

Falls man eine Anstellung bei einem größeren Konzern findet, so kann das Gehalt auch höher ausfallen. Bis zu 4600€ brutto im Monat sind realisierbar.

Das höchste Gehalt im Bereich des Personalwesens lässt sich als Personalleiter mit Personalverantwortung erzielen.

Die Personalverantwortung bedeutet, dass der Leiter über den in der Personalabteilung angestellten Mitarbeitern weisungsbefugt ist. Um in diese Position aufsteigen zu können, bedarf es einem abgeschlossenen Hochschulstudium. Im Schnitt verdient ein Personalleiter mit Personalverantwortung monatlich rund 8200€ brutto. Das Einkommen ist in direkter Verbindung mit der Anzahl der Mitarbeiter. Ganz simpel ausgedrückt: Je mehr Mitarbeiter, desto höher das Gehalt.




Gender Erklärung:


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blogbeitrag die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. 


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