Buchhalter Gehalt - Das kannst du verdienen

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Dein Einstiegsgehalt in der Buchhaltung.

Um im Buchhaltungsbereich zu arbeiten, reicht ein kaufmännischer Ausbildungsberuf im Finanzwesen mit entsprechenden Aufstiegsfortbildungen aus. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung kannst du ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 25.570€ erwarten und nach deinem Hochschulabschluss bereits ein Einstiegsgehalt von 35.821€.

Eine Entscheidung, die sehr wichtig zu treffen ist, ist der Bereich in dem du als Buchhhalter/ Buchhalterin tätig sein willst. Oft wird der Beruf Buchhalter/ Buchhalterin mit einem geringeren Handlungsspielraum und einer geringeren Verantwortung in Verbindung gebracht. Ein Bereich in dem großen Handlungsspielraum haben wirst, ist der Bereich des Bilanzbuchhalters / der Bilanzbuchhalterin. In diesem Bereich liegt dein Einstiegsgehalt auch deutlich über dem durchschnittlichen Gehalt eines Buchhalters / einer Buchhalterin. 

Mit einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich startest du mit einem durchschnittlich Einkommen von 28.750 Euro im Jahr. 

Mit einem Abschluss an der Universität bzw. an der Hochschule gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen dem Bachelor- und Masterabschluss. Bachelorabsolventen starten in der Bilanzbuchhaltung mit einem Einstiegsgehalt von 35.821 Euro. Als Masterabsolvent / Masterabsolventin kannst du mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich 42.979 Euro rechnen.

Unabhängig vom Abschluss und der erfahrenen Weiterbildung liegt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen der Buchhalter und Buchhalterinnen bei durchschnittlich rund 2.909 Euro. Wichtig jedoch ist zu wissen, dass die Hälfte der Buchhalter und Buchhalterinnen weniger als 2.878 Euro verdienen.

Faktoren, die darüber hinaus dein Einstiegsgehalt beeinflussen, ist auch die Praxiserfahrung, die Unternehmensgröße oder das Bundesland. Schaue, dass du frühzeitig Praktika in deinem Bereich ausübst, um zu erkennen, ob der Job zu dir passt. Dies wird darüber hinaus dein späteres Gehalt positiv beeinflussen.

Tarifbindung 

Wie in allen Bereich, macht die tarifliche Bezahlung einen große Unterschied bei deiner Überweisung am Ende des Monats. In Betrieben, die tariflich dein Gehalt bezahlen liegt dein Monatseinkommen bei durchschnittlich 3.368 Euro. Das entspricht rund 25 Prozent mehr Gehalt als das deiner Kollegen und Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Betrieben.

Deine Arbeitszeit als Buchhalter / als Buchhalterin

Wie lange musst du für dein Gehalt arbeiten? Die vertragliche Arbeitszeit der Buchhalter und Buchhalterinnen liegt bei 36 Stunden in der Woche.

Wieviel Überstunden erwarten dich?

Ein Punkt, der Buchhalter und Buchhalterinnen des Öfteren betrifft, ist das Thema der Überstunden. Rund 42 Prozent aller befragten Buchhalter und Buchhalterinnen geben an mehr Zeit am Schreibtisch zu verbringen, als ursprünglich vereinbart. Als Ausgleich dafür erhalten knapp 47 Prozent dafür eine entsprechend höhere Bezahlung oder den sogenannten Freizeitausgleich (Überstundenabbau).

Gehalt Buchhalter/ Buchhalterin nach Berufserfahrung 

Auch hier, wie in allen Bereich steigt in aller Regel das Einkommen mit der Dauer der Berufserfahrung.

Nach bereits einem Jahr in deinem Beruf erhältst du ein durchschnittliches Monatseinkommen von 2.415 Euro brutto. Wenn du bereits lange dabei bist und eine Berufserfahrung von mehr als 20 Jahren mitbringst, steigt dein Einkommen auf 3.168 Euro. Das bedeutet für dich einen Einkommenszuwachs von circa 753 Euro.

Was macht deine Betriebsgröße aus?

Um so größer das Unternehmen ist, desto höher liegt auch das durchschnittliche Gehalt. Ein Beispiel dafür ist, dass bei einem Unternehmen von mehr als 500 Beschäftigten die jeweiligen Buchhalter und Buchhalterinnen im Durchschnitt 3.365 Euro erhalten.

Zufriedenheit 

Eine gute Nachricht: Verglichen mit allen Beschäftigten in der WSI-Lohnspiegel-Datenbank sind Buchhalter und Buchhalterinnen in allen Kategorien zufriedener.

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Gender Erklärung:


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blog Artikel die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.